Chronik
von Derendorf
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um
1100 |
Die heutigen Stadtteile
Derendorf, Golzheim, Stockum und Hamm werden erstmals
urkundlich erwähnt. |
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1135 |
Erste urkundliche
Erwähnung von "Dusseldorp". |
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vor 1189 |
Graf Engelbert von Berg
kauft die Gemarkung Düsseldorf. |
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1288 |
Schlacht bei Worringen
und Verleihung der Stadtrechte an Düsseldorf durch Graf
Adolf von Berg. |
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1384 |
Derendorf kam 1384 zu
Düsseldorf als Herzog Wilhelm von Berg
und seine Gemahlin verkündeten, "dass die Honschaften
Golzheim, Derendorf und Bilk, deren Bewohner sich ihnen
zu Liebe in Düsseldorf der Erweiterung der Stadt
angebaut haben, in die städtische Freiheit aufgenommen"
sind. |
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1602 |
Gründung des ältesten
Düsseldorfer Schlachthauses. |
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1655 |
Gründung des Derendorfer
Schützenverein Sankt Sebastianus. |
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1693 |
Am 8. Dezember 1693
wurde die Dreifaltigkeitskirche an der Ecke Münster- und
Barbarastraße eingeweiht. Sie stand dort bis zum Jahre
1889. |
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1712 |
Die erste Synagoge wurde
von einem Ahnherrn Heinrich Heines in der Neusser
Strasse errichtet. |
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1758 |
Die erste Synagoge ging
in staatlichen Besitz über. |
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1790 |
Die Buschermühle wurde
1790 von Derendorf für 2000 Reichstaler von der Stadt
Düsseldorf gekauft. |
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1811 |
Am 2. November 1811
wurde Napoleon von den Düsseldorfern jubelnd an der Ecke
Nordstraße und Fischerstraße empfangen. |
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1856 |
Nach der Revolution 1848
wurde in Derendorf das erste Schützenfest gefeiert. |
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1875 |
Gründung des Vereis
1.Jäger. |
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1898 |
Fertigstellung der
Kaserne in der Tannenstraße. Der Bau wurde 1893
begonnen. |
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1892 |
Weihe der neuen
Dreifaltigkeitskirche, die von Architekt Caspar Clemens
Pickel entworfen und gebaut wurde. |
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1894 |
Die Schwestern des St.
Vinzenz Krankenhauses beginnen ihren Dienst.
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1893 |
Die Vorbereitungen
führten zu einer konstituierenden Versammlung, die am
23. November 1893 im Paulushaus, Luisenstr. 33, unter
dem Vorsitz des Landesrates Dr. Klausener tagte. Der
Verein erhielt einen komplizierten Namen: "Verein zur
Fürsorge für die aus den Gefängnisanstalten in
Düsseldorf entlassenen kath. Straffälligen und deren
Familien". Die hier gemeinten Strafanstalten waren das
neue Zellengefängnis in Derendorf, die heutige "Ulmer
Höh'", und das alte Strafgefängnis in der
Akademiestraße. |
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1898 |
Fertigstellung der
Kaserne in der Tannenstraße. Der Bau wurde 1893
begonnen. |
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1899 |
Fertigstellung des
Schlachthofes an der Rather Straße |
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1902 |
Übergabe des neuen
"Münsterbads" an die Öffentlichkeit. |
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1904 |
Am 6. September
eröffnete die Synagoge in der Kasernenstraße. |
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1905 |
Nach Plänen des
Architekten Josef Kleesattel wurde 1905 die dritte
katholische Kirche namens Herz-Jesu-Kirche gebaut. Sie
steht in der Roßstrasse. |
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1908 |
Die erste "Städtische
Oberrealschule" entstand in Derendorf an der
Scharnhorststraße. Die Glocke der Schule läutete
erstmals am 25. April 1908. |
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1910 |
Abriss der Seitenflügel
von Schloss Jägerhof. |
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1911 |
Die vierte katholische
Kirche von Derendorf wurde am 7. Dezember 1911 geweiht.
Es ist die Pfarrkirche Heilig Geist. |
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1911 |
Derendorf bekam seine
eigene Feuerwache auf der Münsterstrasse. Zu diesem
Zeitpunkt arbeiteten dort 178 Feuerwehrmänner. |
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1917 |
Im Frühjahr 1917 mussten
die Derendorfer hungern. Die zugesagte
Kartoffellieferung der Stadt blieb aus. |
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1918 |
Zu Beginn des Jahres
wurde auf dem Nordfriedhof ein Ehrenfriedhof angelegt.
9581 Düsseldorfer Soldarten starben im Krieg. |
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1921 |
Besetzung von
Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort, durch die Franzosen,
weil die Kriegsreparationszahlungen nicht geleistet
wurden. |
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1922 |
Ein Orkan zog durch
Düsseldorf und verwüstete den Hofgarten. |
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1925 |
Am 25. August 1925
scheiterte die Ruhrgebietsbesetzung und die Franzosen
zogen aus Düsseldorf ab. |
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1930 |
Festnahme von Peter
Kürten, bekannt als "Vampirs von Düsseldorf", auf dem
Vorplatz der Rochuskirche. |
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1936 |
Am 15. Juni 1936 wurde
der Düsseldorfer Großmarkt eröffnet. |
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1937 |
Eine neue Wartehalle
wurde von dem Haupteingang des Nordfriedhofs gebaut. |
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1938 |
Brand und Plünderung der
Synagogen und jüdischen Schulen durch die
Nationalsozialisten. |
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1940 |
Im März 1940 wurden die
Frauen bei der Rheinbahn dienstverpflichtet. |
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1941 |
Am 14. Mai 1941 fielen
die ersten Bomben über Düsseldorf, wobei der
Polizeipräsident Franz Weitzel starb. Er wurde auf dem
Nordfriedhof beerdigt.. |
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1942 |
In der Nacht zum 1.
August war ein schwerer Bombenangriff auf Düsseldorf.
Mehr als 1000 Brände. Der schwerste Bombenangriff fand
dann am 10. September satt. Es starben 132 Menschen und
über 550 wurden verletzt. |
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1944 |
Die
Dreifaltigkeitskirche und die Herz-Jesu-Kirche wurden am
23. April 1944 fast völlig zerstört. Es gab 93 Tote in
Derendorf. |
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1945 |
Am 8. Mai 1945 endete
der 2. Weltkrieg und Derendorf war schwer gezeichnet. |
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1945 |
Im Sommer 1945 wurde der
Schlachthof auf der Rather Straße wieder instand gesetzt
und nahm den Betrieb wieder auf. |
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1949 |
Am 1. März 1949
verwüstete eine Orkan Düsseldorf.. |
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1949 |
Die erste Hotelfachschau
und Gaststättenschau fand im Ehrenhof statt. Auch die
erste Modemesse namens Igedi fand in Düsseldorf statt,
daher hat die Stadt Ihren Ruf als Modestadt.. |
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1950 |
Die erste
Funkausstellung fand in Düsseldorf satt. |
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1954 |
Der Wiederaufbau bzw.
Neubau der Rochuskirche wurde am 20. August 1954 fertig
gestellt. Der Turm dieser Kirche blieb als Mahnmal
stehen. |
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1958 |
Bau der neuen Synagoge
in Derendorf und Einweihung des Denkmals für die Opfer
des dritten Reiches. |
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1960 |
Düsseldorfs erster
Wolkenkrater wurde 91 Meter hoch und wurde am 5.
Mai 1969 eingeweiht. Es wurde auch als "Thyssen-Haus"
bezeichnet. |
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1973 |
Der erste Spatenstich
für die U-Bahn-Trasse wurde am 24. März 1973 auf der
Fischerstrasse getan. |